Webdesign Guide für 2018: Responsives Mobile-First Design

Früher hieß es, dass gutes Design auch gutes Geschäft bedeutet. In einer Welt jedoch, in der sich alles nur um das Smartphone dreht, wird das Design nebensächlich. Das wichtigste beim Webdesign ist sind deshalb die folgenden 3 Punkte:

  1. Ist Ihr Webdesign „Responsive“ und für die „Mobile-First“-Era geeignet?
  2. Wie gut eignet sich Ihr Webdesign für Social Media?
  3. Ist Ihr Webdesign vielleicht etwas „überladen“?

 

1. Webdesign in einer Mobile-First-Era

Google stellt seinen Suchindex, d.h. die Google Suchmaschine auf „Mobile-First“ um, davor waren es vor allem die stationären Pc’s, an die die Suchmaschine angepasst wurde. Doch was bedeutet eigentlich „Mobile-First“ und wie wichtig ist das für die Suchmaschinenoptimierung? Google geht einfach mit dem trennt: Anwendungen & Inhalte werden viel mehr und stärker für Soziale Netzwerke erstellt – und vor allem für Smartphones. Die Smartphone-Suche übersteigt jetzt schon die der Desktop-Pcs – und dabei gibt es diese noch nicht einmal seit einem Jahrzehnt. Deshalb stellt Google seinen Index auf einen sog. „Mobile-First“-Index um. D.h. alle Suchanfragen werden sich vor allem um die Nutzerergebnisse & Erlebnisse auf dem Smartphone orientieren.

Im Klartext: Wollen Sie im Internet über Google & Bing oder in den Sozialen Netzwerken gefunden werden, so ist es PFLICHT, dass Ihre Webseite für Smartphones angepasst wird. „Schlicht & Schnell“ lautet dabei immer mehr die Devise. Je weniger man eine Seite mit Balast belädt um so schneller ist sie – und vor allem, sieht man die meisten Designs sowieso kaum auf Smartphones.

Webdesign-Vergleich zwischen Homepage auf dem Desktop & Homepage auf einem Smartphone

Hier sehen wir, was es bedeutet, wenn das Design „Responsive“, sozusagen „anpassend ist“. Egal in welcher Größe, das Webdesign passt sich an. Auf WordPress ist dies einfach zu realisieren, in dem man einfach ein sog. „Responsive-Theme“ aufspielt. Den Rest erledigt die Software. Bei Custom Design Lösungen ist es vorher also wichtig zu besprechen, dass das Webdesign-Team oder die Webdesign-Agentur das Design auch auf Smartphones anpasst. Dies sollte jedoch jede seriöse Webdesign-Agentur von sich aus erledigen.

Des Weiteren können wir in diesem Webdesign auch erkennen, dass auf dem Smartphone einfach weniger vom Design zu sehen ist. Deshalb lautet die Devise immer mehr, schlichte & einfache Designs erstellen zu geringen Kosten. Auf dem Smartphone sieht man diese sowieso nicht. Es steht nun vielmehr die Nutzererfahrung an vorderster Rolle. Sind die Verlinkungen gut gewählt? Lädt die Webseite schnell? Findet sich der Nutzer gut zurecht? Was kann ich tun, um die Informationen besser zu präsentieren?

2. Wie gut eignet sich Ihr Webdesign für Social Media?

Je nach Netzwerk & Social Media Platzform eignet sich jedes Design mal mehr, mal weniger. Man kann diese vorschau vor allem Prüfen, in dem man einfach mal in den Sozialen Netzwerken seine eigene Webseite teilt. Jedes Netzwerk hat seine eigene „Art“ mit der man kommuniziert. Im folgenden sehen Sie ein paar Beispiele unserer Webseite, wie sie in verschiedenen sozialen Netzwerken wirkt:

Wie in dem Beispiel-Bild zu sehen ist, teilen die sozialen Netzwerke ebenfalls wie die Google Suchmaschine das Logo (nun auch Teilweise in Split-Tests), den Titel der Webseite sowie den ersten Satz, der im Grunde alles über das Thema oder die Homepage aussagen sollte. Ggfs. müssen Sie also Ihr Design ändern, um es besser an die sozialen Netzwerke anzupassen.

3. Ist Ihr Webdesign vielleicht überladen?

Die Anforderungen an heutiges Webdesign müssen eigentlich genau drei Bedingungen erfüllen: 1. Schnell laden, 2. Schnell laden und 3. Schnell laden. „Speed“ ist die neue, harte Währung des Internets, weil der durchschnittliche User alles wegklickt, was länger als 3 Sekunden zum laden braucht.

Das folgende Beispiel zeigt eine Google Page Speed Analyse, wie man es NICHT machen sollte:

Ich hoffe, dass Sie uns diesen Scherz nicht übel nehmen 🙂 Eine unangepasste Nora-Digital.com Seite mit einem Page-Speed-Score von 44. Wenn Sie Ihre Webseite optimieren, dann sollten Sie schauen, dass der Wert am Besten über 80 kommt. So garantieren Sie eine optimale Nutzererfahrung.