Die Nutzererfahrung („UX“) Ihrer Webseite verbessern

Im Fachjargon wird die Nutzererfahrung auch abgekürzt mit UX, was eine englische Abkürzung für „User Experience“ ist. Doch was meint man eigentlich damit? Im Großen und Ganzen geht es darum, dass man seinen Nutzern & Kunden einen möglichst großen Nutzen liefert und damit erreicht, dass diese möglichst lange auf der Webseite verweilen. Dabei sind vor allem diese 3 Dinge wichtig:

  • Logische Struktur
  • Relevanz des Inhalts
  • Ladezeit

1.Logische Struktur für eine tolle Nutzererfahrung

Wenn Sie Ihre Webseite strukturieren, so ist vor allem die Struktur einer Webseite besonders wichtig um für eine schöne Nutzererfahrung zu sorgen. Wenn wir uns z.B. die Obere-Menü-Leiste von NORA-Digital anschauen, so sehen wir, dass unter den Punkten „Suchmaschinenoptimierung“ weitere Unterpunkte & Themen sind, die das Thema weiter ausbauen.

Der Nutzer muss also unter den Punkten, unter denen er etwas erwartet, auch das finden, was er erwarten sollte. Das sorgt für eine längere Verweildauer, mehr Klicks und Plus-Punkte in Googles „Rank Brain“ Algorithmus (mehr zu Rank Brain in diesem Artikel).

Des Weiteren sollte man, wenn man z.B. WordPress als CRM nutzt ebenfalls anschauen, wieweit die Kategorien eingestellt sind oder die Meta-Tags indexiert werden. Grundsätzlich ist mit den richtigen Einstellungen der Kategorien-Tags sowie Meta-Tags nichts einzuwenden, in vielen Fällen können diese jedoch aber „keyword cannibalization“ auslösen und Ihren Rankings schaden, weil jedes dieser Tags ebenfalls eine eigene URL hat und von Google Indexiert wird. Als Beispiel: 

Nehmen wir den Suchbegriff „Nutzererfahrung“, so könnten wir folgende Szenarios vorhersehen, die uns in den Rankings schaden könnten:

1. Wir haben einen Artikel mit der URL: /optimierung-der-nutzererfahrung/

2. Wir haben einen Kategorien-Tag: /category/nutzererfahrung/

3. Wir könnten einen Meta-Tag haben: /tag/nutzererfahrung/

Bei genügend Linkpopularität zu unserer 1. Version würde es Google verstehen, dass dies die eigentliche Webseite und URL ist, die wir ranken wollen, aber was wenn dies nicht der Fall ist? Wir empfehlen deswegen vor allem die „no-index“ Einstellung für Meta-Tags & Kategorien-Tags, d.h. die Anweisung, dass Google diese nicht in seinen Index aufnehmen soll. Die Kategorisierung wird dann manuell über die URLs selbst vorgenommen, anstatt auf eine automatische Lösung zu vertrauen.

 

2. Relevanz des Inhalts

Im Großen und Ganzen geht es darum, wie weit der Inhalt einer Webseite ein Problem löst & relevant für den Nutzer ist. Des Wegen eben auch die Empfehlung in unserem Guide zu SEO optimierten Texten, dass man mind. 1000 Wörter schreiben sollte, weil man sonst ein Thema nicht tief genug betrachten kann. Dieser „dünne“ Inhalt handelt dann vielleicht vom Thema, beantwortet aber nicht die Fragen des Nutzers, weil man sich nicht genug Mühe gegeben hat ins Detail zu gehen. Der Nutzer springt dann von der Webseite ab und dies gibt den Suchmaschinen die Rückmeldung: „Aha, der ist Abgesprungen, vielleicht war der Inhalt nicht gut genug“ und so verliert man ein paar Punkte, die für das Ranking wichtig wären.

 

3. Speed, Speed, Speed

Es dreht sich wie alles mitlerweile um die Geschwindigkeit, mit der eine Webseite geladen wird und wie schnell diese Informationen zur Verfügung stehen. Laut Studien springt der durchschnittliche Nutzer innerhalb von 3 Sekunden ab, wenn die Webseite nicht geladen ist. Mehr dazu erfahren Sie in unserem Guide zur Ladezeit-Optimierung.